Skiurlaub mit dem Bus: 8 Tipps für einen gesunden Aufenthalt

Skiurlaub mit dem Bus: 8 Tipps für einen gesunden Aufenthalt

Im Winter zieht es viele Sportler auf die Pisten. Doch damit die Gesundheit nicht unter dem Winterspaß leidet, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Busreisen in Wintersportgebiete sind sehr beliebt. Denn der Urlauber kann sich bequem zurücklehnen und die Aussicht genießen, während sich der Reisebus durch die schneebedeckten Winterlandschaften arbeitet.

Der Gepäckraum oder ein Anhänger bietet genug Platz für die Ausrüstung und der Urlauber muss sich vor Ort weder um einen Parkplatz kümmern noch sein Auto freischaufeln. Oft sind Skibusreisen zudem Kombipakete, die den Transport, die Unterkunft und einen Skipass enthalten. Dadurch ist alles für einen gelungenen Winterurlaub organisiert. Und kostengünstiger als bei einer Individualreise ist es obendrein.

Doch damit der Urlauber nicht nur sicher an sein Reiseziel gelangt, sondern auch heil nach Hause zurückkehrt, sollte er an ein paar Kleinigkeiten denken.

Hier sind acht Tipps für einen gesunden Aufenthalt beim Skiurlaub!

 

Tipp 1: Auf den Skiurlaub vorbereiten

Wenn der Urlauber einen Skiurlaub plant, sollte er sich darauf vorbereiten. Etwa zwei Monate vor der Abreise ist es ratsam, mit einem leichten Ausdauer- und Krafttraining zu beginnen. Joggen, Schwimmen oder Skigymnastik beispielsweise sind ideale Sportarten, um die Muskulatur auf den Wintersport vorzubereiten.

Ist der Urlauber Anfänger oder liegt der letzte Skiurlaub schon zurück, bietet es sich an, einen Ski- oder Snowboardkurs zu belegen. Dabei lernt der Urlauber dann nicht nur die richtige Technik. Stattdessen sinkt auch die Gefahr, dass der Urlauber typische Anfängerfehler macht oder sich gar böse Verletzungen zuzieht.

Wichtig ist außerdem, dass der Urlauber langsam einsteigt. Wenn er zu Hause keinen Sport treibt, wird er seine Kondition erst langsam aufbauen müssen. Und wenn er zu viel auf einmal will, drohen unangenehme Sportverletzungen. Der Urlauber wird also deutlich mehr von seinem Skiurlaub haben, wenn er sich mit Sinn und Verstand in die weiße Schneepracht begibt. Und dazu gehört übrigens auch, sich vor jedem Pistentag mit ein paar Dehnübungen aufzuwärmen und den Pistentag mit einigen Lockerungsübungen zu beschließen.

 

Tipp 2: Die richtige Ausrüstung wählen

Bei vielen Busreiseveranstaltern können die Gäste ihre Wintersportausrüstung mitnehmen. Teilweise ist der Transport im Reisepreis inbegriffen, manchmal wird für das Gepäck ein kleiner Aufschlag fällig. Hat der Urlauber keine eigene Ausrüstung oder möchte er diese nicht mitnehmen, kann er sich das Equipment aber auch vor Ort ausleihen. In praktisch jedem größeren Wintersportort gibt es Verleiher.

Doch egal, ob es die eigene oder eine ausgeliehene Ausrüstung ist: Die Ausstattung muss passen. So muss die Länge der Skier auf die Körperlänge abgestimmt sein. Anfänger sollten sich dabei lieber für kürzere Skier oder Snowboards entscheiden. Denn je kürzer die Bretter sind, desto einfacher lassen sie sich kontrollieren.

Eine weitere sehr wichtige Komponente sind die Skischuhe. Sie müssen richtig sitzen, damit einerseits die Kraft optimal auf die Skier übertragen wird und andererseits Verletzungen verhindert werden. Die Skistöcke sollten ungefähr drei Vierteln der Körperlänge entsprechen. So haben sie die ideale Länge für eine gute Balance.

Ein echtes Muss sind der Skihelm und die Skibrille. Der Skihelm schützt den Kopf bei Stürzen. Die Sonnebrille schützt die Augen und verhindert, dass der Wintersportler durch die Sonne und den Schnee geblendet wird. Helm und Brille sollten fest und straff sitzen, dürfen aber nicht unangenehm spannen.

 

Tipp 3: Geeignete Skikleidung tragen

Zur Wintersportausrüstung gehört selbstverständlich auch die Kleidung. Das Herzstück dabei ist der Skianzug. Er sollte kompakt, wasserdicht und atmungsaktiv sein. Er muss vor Kälte und Feuchtigkeit schützen, aber gleichzeitig genug Bewegungsfreiheit lassen. Besonders komfortabel ist ein Skianzug mit gepolstertem Hosenboden und integrierten Protektoren. Denn sie federn Stürze besser ab.

Unter dem Skianzug ist der Wintersportler mit Kleidung nach dem Zwiebelprinzip am besten geraten. Dadurch kann er schnell und unkompliziert reagieren, wenn das Wetter plötzlich umschlägt oder ihm warm wird.

 

Tipp 4: Die Ausstattung vor der Abfahrt überprüfen

Vor jeder Abfahrt sollte sich der Urlauber einen kurzen Moment nehmen und einen Sicherheitscheck durchführen. Ist die Bindung fest angezogen? Funktioniert die Auslösung? Sitzen Helm und Skibrille richtig, ohne zu sehr zu spannen? Erst wenn sich der Urlauber vergewissert hat, dass alles in Ordnung ist, sollte er die Piste runtersausen.

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Tipp 5: Sich im Skiurlaub sinnvoll ernähren

Beim Skifahren und Snowboarden wird die Muskulatur gehörig beansprucht. Wichtig ist deshalb, die Ernährung auf den Wintersport abzustimmen. Den Anfang macht dabei das Frühstück. Es sollte einerseits leicht verdaulich sein und andererseits viele Kohlenhydrate enthalten.

Der Körper wird dadurch mit der Energie versorgt, die er auf der Piste benötigt. Zwischendurch bieten sich Müsliriegel oder etwas Obst als Snacks an. Das Mittagessen sollte leicht und eher fettarm sein. Keine gute Idee ist, eine schwere Mahlzeit zu sich zu nehmen und anschließend gleich wieder Sport zu machen.

Denn der Körper kann dann die notwendigen Kraftreserven nicht zur Verfügung stellen, sondern ist mit der Verdauung beschäftigt. Als Faustregel gilt deshalb auch, dass zwischen einer Mahlzeit und dem Skifahren mindestens zwei Stunden Abstand liegen sollten. Aber natürlich muss der Urlauber nicht auf leckeres und reichhaltiges Essen verzichten. Beim Abendessen und an den skifreien Tagen darf nach Herzenslust geschlemmt werden!

 

Tipp 6: Genug trinken

Der Wintersportler ist zwar draußen und bei kalten Temperaturen unterwegs. Doch beim Skifahren und Snowboarden kommt der Körper trotzdem ganz schön ins Schwitzen. Und auch durch das Atmen geht reichlich Wasser verloren. Wichtig ist deshalb, dass genug getrunken wird, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Am besten greift der Urlauber dabei zu Getränken wie Mineralwasser, Saftschorlen oder Früchtetees. Ideal ist außerdem, wenn sich der Urlauber angewöhnt, regelmäßig zu trinken. So füllt er seine Flüssigkeitsreserven auf, noch bevor der Körper mit einem Durstgefühl Alarm schlägt.

Übrigens: Gegen Alkohol in Maßen ist abends, um einen Winterurlaubstag ausklingen zu lassen, grundsätzlich nichts einzuwenden. Solange der Urlauber auf der Skipiste unterwegs ist, ist Alkohol aber tabu. Denn durch den Alkoholkonsum gefährdet er nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen Wintersportler. Und: Alkohol wärmt nicht. Ganz im Gegenteil, erweitern sich die Blutgefäße durch Alkohol. Die Folge davon ist, dass mehr Wärme verloren geht und der Urlauber nur noch schneller friert.

 

Tipp 7: Pausen einlegen

Skifahren und Snowboarden sind anstrengender, als oft vermutet. Der Urlauber sollte deshalb seinen Winterurlaub mit kürzeren Pistentagen beginnen und die Dauer seiner sportlichen Aktivitäten erst allmählich steigern. Außerdem sollte er regelmäßig Pausen einlegen, auch wenn er eine gute Kondition hat.

Die Pausen sind wichtig, damit sich der Körper ausruhen und die Energiereserven wieder auffüllen kann. Verbringt der Urlauber seine Pausen im Freien, muss er aber darauf achten, dass er nicht auskühlt. Auch ein kurzes Sonnenbad mit verschwitztem Körper ist keine gute Idee. Eine Erkältung ist so nämlich fast schon vorprogrammiert.

 

Tipp 8: Skifreie Tage einplanen

Auch wenn es viel Spaß macht, die Skipisten hinterzusausen, sollte der Urlauber skifreie Tage einplanen. Zwei Pausentage pro Woche sollten es dabei ruhig sein. Die skifreien Tage kann der Urlauber nutzen, um sich in der Sauna zu entspannen, auszuruhen oder die Gegend zu erkunden. Schließlich haben die Wintersportregionen oft weit mehr zu bieten als nur Skipisten. Und der Körper wird dem Urlauber die Verschnaufpause danken.

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