Geheimtipps für eine Busstädtereise in Berlin

Spannende Geheimtipps für eine Busstädtereise in Berlin

 

Berlin gilt als lebendige, quirlige Metropole, die den Charme einer echten Weltstadt versprüht und sich immer wieder neu erfindet. Die Berliner sind für ihren kauzigen Charme und ihren liebenswerten Dialekt bekannt und die Liste an bedeutsamen Plätzen und berühmten Sehenswürdigkeiten ist lang.

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Kein Wunder also, dass es schon seit jeher heißt, dass Berlin immer eine Reise wert ist und seit Jahrzehnten zu den absoluten Klassikern für Busstädtereisen gehört.

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Aber bei einem Besuch der Spreemetropole müssen es gar nicht immer die typischen Touristenmagneten wie das Brandenburger Tor, der Gendarmenmarkt, das alte Nikolaiviertel, die Museumsinsel oder die Überreste der Berliner Mauer sein. Natürlich sind sie sehenswert, doch Berlin hat auch tolle Ecken fernab der üblichen Touristenpfade zu bieten.

Für diejenigen, die die Hauptstadt einmal anders erleben möchten, hier ein paar echte und spannende Geheimtipps für eine Busstädtereise in Berlin:

 

Friedrichshainer Volkspark

An den Wochenenden zieht es viele Berliner und Besucher in den berühmten Tiergarten. Eine herrliche Alternative dazu ist der Friedrichshainer Volkspark. Der Stadtpark an der Landberger Allee versprüht mit seinen Teichen, Hügeln, Weiden und Wiesen eine ruhige und romantische Atmosphäre im Stil der englischen Landschaftsarchitektur des 19. Jahrhunderts. Angelegt wurde die Parkanlage anlässlich der Thronbesteigung von Friedrich II., seit 1846 steht er Besuchern offen.

Zu den Highlights im Friedrichshainer Volkspark gehört der Märchenbrunnen, der verziert mit zehn Skulpturengruppen aus den Märchen der Gebrüder Grimm als eine der schönsten Brunnenanlagen in Berlin gilt.

Wer sich sportlich betätigen möchte, kann neben Joggen, Tennis, Beachvolleyball oder Skating den 78 Meter hohen Großen Bunkerberg, in Berlin auch als Mont Klamott bekannt, erklimmen.

 

Insel der Jugend

Die Insel der Jugend hieß einst Rohr-Insel, dann Neu-Spreeland, dann Abteiinsel und heute wird sie auch Insel Berlin genannt. Das Wahrzeichen der kleinen, idyllischen Spreeinsel mitten in der Großstadt ist die Stahlverbundbrücke mit ihrem historischen Turm.

Die Fußgängerbrücke stammt aus dem Jahre 1916 und ist die erste Stahlverbundbrücke in Deutschland gewesen. Am Spreeufer laden schattige Bäume, Strandkörbe und ein Restaurant zum Verweilen ein. Daneben gibt es einen Bootsverleih, der nostalgische Tretboote und kunstvoll bemalte Kanus für Erkundungstouren auf der Spree bereitstellt.

 

KW Institute for Contemporary Art

In einem denkmalgeschützten Gebäude in der Augustastraße kommen Kreative und Freunde zeitgenössischer Kunst voll auf ihre Kosten. In dem großen Gebäudekomplex sind Ateliers, Arbeitsräume, Ausstellungshallen, Veranstaltungsräume, eine Bibliothek, ein Buchladen und ein Café untergebracht.

Das KW steht allen interessierten Besuchern offen. Wer mag, kann Nachwuchskünstlern über die Schulter schauen, selbst zu Farbe und Pinsel greifen oder sich bei Kaffee und Kuchen eine Auszeit gönnen.

In den Ausstellungen wird zeitgenössische Kunst und Kultur präsentiert, so dass sich jenseits des offiziellen Kunstbetriebs der großen Museen und namhaften Galerien noch unbekannte Künstler und Nachwuchstalente entdecken lassen.

 

Markthalle Neun

Wer sich exquisite Köstlichkeiten und erlesene Spezialitäten gönnen möchte, steuert meist zielstrebig das KaDeWe an. Echte Konkurrenz ist aber durch die Markthalle Neun in der Eisenbahnstraße geboten.

Die Betreiber der Markthalle setzen auf frische Produkte aus der Region und passend zur Saison. Der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln ist hier genauso Thema wie Nachhaltigkeit und fairer Handel.

An Freitagen und Samstagen verwandelt sich die historische, über 120 Jahre alte Markthalle zum Schauplatz eines Wochenmarktes. Neben Bier aus der hauseigenen Brauerei bieten die Händler dann Köstlichkeiten aus aller Welt feil. An Donnerstagen findet abends ein Street-Food-Markt statt, bei dem sich Besucher durch die Vielfalt ausländischer Küchen probieren können. Für Kinder und Jugendliche werden regelmäßig Kochkurse veranstaltet. In der Kantine und im Café wiederum kommen selbst verwöhnte Gourmets auf ihre Kosten.

 

Spreepark

Der Treptower Spreepark ist ein echter Geheimtipp für alle Gruselfans, Fotografen, Ostalgiker und diejenigen, die das Besondere suchen. Früher war der Treptower Spreepark ein Vergnügungspark, heutige herrscht auf dem Brachgelände eine schaurig-schöne Atmosphäre. Das alte, verfallene Riesenrad schaut gespenstisch hinter den Baumwipfeln hervor, die Überreste früherer Fahrgeschäfte sind wie von Geisterhand mit Pflanzen umschlungen.

Große Skulpturen in Form von Schwänen und Dinosauriern erinnern an die glanzvollen Zeiten des legendären Freizeitparks, ebenso wie das Eierhäuschen, das durch Theodor Fontanes Roman „Der Stechlin“ Berühmtheit erlangte und einst ein beliebtest Ausflugslokal war. Obwohl die Kulisse mit ihren unheimlich wirkenden Ruinen schon Schauplatz vieler Krimis und Gruselfilme war, ist der alte Spreewald kaum bekannt.

Dabei können Besucher das Gelände immer am Wochenende besichtigen. Seit 2011 gibt es am Parkeingang außerdem nicht nur ein Café, sondern auch die alte Parkeisenbahn „Santa Fe-Express“ wurde wieder in Betrieb genommen. Somit bietet der Spreepark auch ein Stück DDR-Geschichte hautnah zum Miterleben an.

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Redaktion

Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.
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