Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz, Teil 1

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz, Teil 1

Weltberühmte Kunstgalerien, architektonische Meisterwerke und herrliche Gärten: Das wunderschöne Florenz hat so viele Highlights zu bieten, dass die Stadt in der Toskana wie ein riesiges Gesamtkunstwerk erscheint. Dazu kommen die leckere Küche, die hervorragenden Weine und das tolle Klima.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz, Teil 1

Gründe, sich in den Bus zu setzen und die italienische Stadt zu erkunden, gibt es also genug. Und in einer mehrteiligen Liste nennen wir die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz, die sich der Reisende auf jeden Fall anschauen sollte.

Die Ponte Vecchio

Die Ponte Vecchio ist ein Wahrzeichen von Florenz und die älteste Brücke, die über den Fluss Arno führt. Gleichzeitig gehört sie zu den ältesten Bogenbrücken der Welt. So kommt auch ihr Name nicht von ungefähr, denn Ponte Vecchio heißt soviel wie alte Brücke.

Tatsächlich blickt die Brücke auf eine lange Geschichte zurück. Ihr Bau begann 1333 und dauerte bis 1345. Sie verbindet die äußeren Teile der Stadt mit dem Zentrum. Schlendert der Reisende über die Brücke, kommt er mitten ins Herz von Florenz. Allein schon deshalb gehört die Brücke zu einer Sightseeing-Tour unbedingt dazu.

Doch die Ponte Vecchio ist nicht nur eine hübsche und geschichtsträchtige Bogenbrücke. Vielmehr hat sie noch eine andere Besonderheit zu bieten. Auf beiden Seiten befinden sich nämlich Gebäude, in denen viele kleine Geschäfte untergebracht sind.

Geht er Reisende über die Brücke, wähnt er sich so in einer Art Fußgängerzone. Dabei wurden die Häuser nicht nachträglich errichtet, sondern die Brücke wurde von Anfang an so gebaut.

Der Palazzo Vecchio

Die Planungen für den Palazzo Vecchio als Hauptsitz der Regierung begannen schon Ende des 13. Jahrhunderts. 1314 war der Palast dann fertig. Damals hieß er aber noch Palazzo Ducale. Bewohnt wurde der Palast später vom Großherzog Cosimo I de Medici und war dadurch das Machtzentrum der Toskana.

Als der Großherzog seinen Sitz in den Palazzo Pitti verlegte, wurden im Palazzo Vecchio die Schatzkammer und verschiedene Regierungsämter untergebracht.

Heute zählt der Palast zu den bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten in Florenz. Er beherbergt nach wie vor mehrere Ämter und ein Museum für Kinder. Doch für den Reisenden ist der Palast vor allem als historische Stätte interessant. Schon von außen garantiert die eindrucksvolle Architektur tolle Urlaubsfotos. Zu den Highlights gehören der fast 100 Meter hohe, nach seinem Architekten benannte Arnolfo-Turm und der entzückende Innenhof.

Innen sorgt der faszinierende Saal dei Cinquedento mit seinen Rundbögen, Säulen, Skulpturen, Kunstwerken und dem venezianischen Stil für ein königliches Ambiente. Nicht minder beeindruckend ist das Studiolo, ein fürstliches Zimmer mit wunderschönen Gemälden. Interessiert sich der Reisende für Kunstgeschichte, wird sein Herz im Museum des Palazzo Vecchio höher schlagen.

Der Palast kann täglich besichtigt werden. Der Eintrittspreis für das Museum beläuft sich für Erwachsene auf 16,50 Euro, Kinder bis 18 Jahre haben kostenfreien Zutritt.

Möchte sich der Reisende auch den Turm anschauen, kommen fünf Euro dazu. Für einen Aufpreis von einem Euro kann der Reisende das Eintrittsticket vorab online buchen. Um es einzulösen, hat er dann sechs Monate Zeit.

Der Palazzo Pitti

Der Palazzo Pitti ist der größte Palast in Florenz. Benannt ist er nach dem Kaufmann Luca Pitti, für den er errichtet wurde. Der Bau begann Mitte des 15. Jahrhunderts. Der Kaufmann kam aber nicht mehr in den Genuss des Palastes. Denn er verstarb 1472 – und zu dieser Zeit war der Palast noch nicht fertig.

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Später wurde die Großherzogfamilie zum Besitzer des Palastes und Cosimo I de Medici zog zusammen mit seiner Ehefrau vom Palazzo Vecchio in den Palazzo Pitti. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Palast immer wieder umgebaut, wodurch er sein endgültiges Aussehen erst im 17. Jahrhundert erhielt.

Auch die Verbindung über die Ponte Vecchio, die einen Übergang vom Palazzo Pitti zum Palazzo Vecchio ermöglichte, kam erst später dazu.

Heute beheimatet der Palazzo Pitti verschiedene Museen. Dazu gehören ein Porzellan-, ein Silber- und ein Kutschenmuseum. Dazu kommen mehrere große und eindrucksvolle Kunstgalerien. Vor dem Palast wiederum lädt der wunderschöne Boboli Garten zu Spaziergängen und erholsamen Pausen ein.

Der Palast kann von Dienstag bis Sonntag besichtigt werden, der Garten ist täglich geöffnet. Erwachsene zahlen für den Eintritt in den Palast in der Hauptsaison 16 Euro, in der Nebensaison 10 Euro. Für den Eintritt in den Garten werden im Sommer 10 Euro und im Winter 6 Euro fällig.

Der Reisende kann die Eintrittskarten für eine Zusatzgebühr von 3 Euro zwar vorab online buchen. Besser ist aber, wenn er sie direkt vor Ort kauft, und zwar vor 9 Uhr morgens. Dann muss er nämlich nur den halben Preis bezahlen.

Die Cattedrale Metropolitana di Santa Maria del Fiore

Mitten auf der berühmten und beliebten Piazza del Duomo im Herzen von Florenz erhebt sich majestätisch die Kathedrale. Der Bau des imposanten Gotteshauses dauerte stolze 140 Jahre, beendet war er 1436.

Doch die Mühen haben sich gelohnt, denn die Kathedrale ist ein wahres Meisterwerk mit Weltstatus. Sie wurde von Papst Eugen IV. eingeweiht und erhielt in diesem Zuge den Titel „Basilica minor“. Nur bedeutende Kirchen werden so ausgezeichnet.

Die Kathedrale gehört zum Erzbistum Florenz und ist, gemessen an der Innenlänge des Kirchenschiffs, die drittgrößte Kirche der Welt. Nur die Basilika Sankt Peter im Vatikan und die Londoner Saint Pauls Cathedral sind größer. Die Kuppel wiederum, die Cupola del Brunelleschi heißt, ist mit einem Durchmesser von 42 x 45 Metern die größte ihrer Art weltweit.

So eindrucksvoll wie die Kathedrale von außen aussieht, so beeindruckend geht es auch innen weiter. Die riesige Kuppel erhebt sich über 100 Meter hoch und wird von massiven Säulen getragen.

Dadurch wirkt die Kirche noch größer und majestätischer, als sie ohnehin ist. In der Kuppel wiederum kann der Reisende wunderschöne Gemälde betrachten. Begeistert sich der Reisende für Architektur, Kunst, Geschichte oder Religion, ist er hier goldrichtig.

Die Kathedrale ist täglich geöffnet und mit etwas Glück kann der Reisende sogar einen Gottesdienst erleben. Der Eintritt in die Kathedrale selbst kostet nichts.

Möchte sich der Reisende die Kuppel, den Glockenturm, die Krypta oder das angeschlossene Museum näher anschauen, wird jeweils eine Gebühr erhoben. Für insgesamt 18 Euro kann der Reisende alles besichtigen.

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