15 Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main, Teil 3

15 Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main, Teil 3

Banken, die Börse oder die charakteristische Skyline mit modernen Wolkenkratzern: Das ist, was den meisten spontan einfällt, wenn von Frankfurt am Main die Rede ist. Tatsächlich hat die hessische Metropole aber noch sehr viel mehr zu bieten. Immerhin wurden hier wichtige Kapitel der deutschen Geschichte geschrieben. So wurden in Frankfurt am Main deutsche Kaiser gekrönt und mit der ersten Verfassung der Grundstein für unsere Demokratie gelegt.

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15 Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main, Teil 3

Eine wunderschöne, historische Altstadt mit urigen Gebäuden und prächtigen Kirchen schafft einen tollen Kontrast zum modernen Banken- und Finanzzentrum.

Wer plant, mal wieder eine Städtereise zu unternehmen, kann durchaus über die Mainmetropole als Ziel nachdenken. Als kleinen Vorgeschmack und Anregung für das Programm vor Ort listen wir 15 spannende Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main auf.

Hier ist der abschließende Teil 3 der Beitragsreihe!:

  1. Palmengarten

Frankfurt am Main ist eine pulsierende Großstadt. Doch auch wer in grüner Umgebung nach Erholung sucht, wird fündig. Ein lohnenswertes Ziel ist zum Beispiel der Palmengarten. Mit einer Fläche von rund 20 Hektar ist der Frankfurter Palmengarten einer der größten Botanischen Gärten in Deutschland.

Aufgeteilt in verschiedene Themenbereiche, laden die Gärten und Gewächshäuser dazu ein, Pflanzen aus aller Welt zu bewundern.

So kann sich der Besucher ein imposantes Palmenhaus anschauen, im Blütenhaus farbenfrohe Blumen entdecken, im Tropicarium durch tropische und subtropische Landschaften schlendern oder sich im Steingarten von einem malerischen Wasserfall verzaubern lassen.

Alljährlich im Juni veranstaltet der Palmengarten ein Rosen- und Lichterfest. Lichtinstallationen, eine Rosenausstellung, ein Feuerwerk und Live-Musik stehen dann auf dem Programm.

  1. Zoo Frankfurt

Mitten im Stadtzentrum ist der Zoo Frankfurt beheimatet. Er wurde 1858 gegründet und ist der zweitälteste Tierpark in Deutschland. Von 1945 bis 1974 war niemand Geringeres Direktor des Zoos als Bernhard Grzimek. Der engagierte Tierschützer dürfte vielen durch die Dokumentation „Die Serengeti darf nicht sterben“ ein Begriff sein, die er zusammen mit seinem Sohn auf die Beine stellte.

Im Frankfurter Zoo leben rund 4.500 Tiere aus aller Welt. Im Katzendschungel beispielsweise trifft der Besucher auf Tiger und Löwen, während er im Exotarium Reptilien, Amphibien, Insekten und Pinguinen begegnet.

Sehenswert ist auch das Nachttierhaus, das das größte seiner Art in Europa ist und unter anderem Fledermäuse beherbergt. Im Streichelgehege können Kinder mit Tieren auf Tuchfühlung gehen, auf dem großen Spielplatz können sie sich austoben.

  1. Bockenheimer Warte

Die Bockenheimer Warte ist ein ganz besonderer U-Bahnhof. Er verfügt nämlich über ein ziemlich skurriles Wahrzeichen. Der polnische Architekt und Designer Professor Z. P. Pininski nahm einen alten Trambahn-Wagen aus London und platzierte ihn so, dass es aussieht, als würde der Waggon aus der Erde ragen.

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Möchte der Besucher die U-Bahn nehmen, führt ihn der Weg durch den Waggon hinab in die Tiefe.

Die U-Bahn-Station ist ein wichtiger Kontenpunkt in der westlichen Innenstadt und wurde im Laufe der Zeit stetig ausgebaut. Ist der Besucher in der Nähe, sollte er sich deshalb die Gelegenheit für ein originelles Erinnerungsfoto nicht entgehen lassen.

  1. Skyline Plaza und MyZeil

Das Skyline Plaza im Europaviertel ist zwar keine Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne, aber als Erlebnis trotzdem einen Besuch wert. Das riesige Einkaufszentrum versammelt unzählige Geschäfte und ein großes gastronomisches Angebot unter seinem Dach. Außerdem gibt es ein großes Spa, das sich über zwei Stockwerke erstreckt.

Möchte der Besucher seine Shoppingtour fortsetzen, kann er MyZeil ansteuern. Auch dieses Einkaufszentrum hält zahlreiche Geschäfte bereit. Eindrucksvoll ist aber allein schon von außen die Architektur des Gebäudes. Im Einkaufszentrum gibt es eine frei zugängliche Dachterrasse. Von hier aus kann der Besucher seinen Blick über die Frankfurter Skyline und den Taunus schweifen lassen.

Überhaupt ist Frankfurt eine Stadt, in der der Besucher herrlich einkaufen kann. So reihen sich auf der Zeil, einer der großen Einkaufsstraßen, internationale Ketten aneinander, während in den Seitenstraßen und den Vierteln außerhalb des Stadtkerns regionale Designer ihre Boutiquen haben.

In der Goethestraße und der Neuen Rothofstraße ist der Besucher richtig, wenn sein Herz für Luxusmarken schlägt. Das Brückenviertel im Stadtteil Sachsenhausen, nicht weit vom Mainufer entfernt, ist eine tolle Adresse für Gourmets und Fans von ausgefallenen Stücken. Hier finden sich nämlich originelle Bars, Restaurants mit kreativer Küche und kleine, stylische Läden von jungen Designern.

Ein letzter Tipp

Frankfurt ist bunt, vielseitig und steckt voller Überraschungen. Doch wie in den meisten Großstädten ist es mit dem Verkehr und den Parkplätzen so eine Sache.

Um sich unnötigen Stress zu ersparen, ist der Besucher mit der Frankfurt Card gut beraten. Das Ticket gibt es in verschiedenen Varianten, zum Beispiel als 48-Stunden-Karte für 16 Euro.

Im Preis der Frankfurt Card ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel enthalten. Außerdem bekommt der Besucher in vielen Museen und im Palmengarten bis zu 50 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis, beim Main Tower und bei Stadtrundfahrten gibt es eine Ermäßigung von 20 Prozent.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

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Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.

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