Reiseziele in Venedig

Die schönsten und interessantesten Ziele in Venedig 

Venedig gehört zu den absoluten Klassikern unter den Busreiszielen und jedes Jahr strömen Massen von Touristen in die schwimmende Stadt. Weltberühmt ist der Karneval in Venedig, aber es noch gibt eine Reihe weiterer Gründe, die für einen Besuch Venedigs sprechen. 

So war Venedig, das früher Serenissima genannt wurde, früher einmal eine eigenständige Republik und gleichzeitig eine der bedeutendsten europäischen Seemächte. In Venedig wurde mit Waren aus der ganzen Welt gehandelt und jeder, der Rang und Namen hatte, unterhielt hier eine Handelsvertretung.

Allein schon deshalb haben die teils alten Gemäuer viele Geschichten zu erzählen. Heute lebt Venedig nahezu ausschließlich vom Tourismus und wer nur der typischen Touristenroute vom Bahnhof zum Piazza San Marco folgt, wird es schwer haben, das authentische Venedig zu erleben. 

Wer hingegen das echte, mystische Venedig kennenlernen möchte, findet in der folgenden Übersicht einige der schönsten und interessantesten Ziele in Venedig, fernab der üblichen Touristenpfade, als Tipps für den nächsten Besuch.

Hier unsere Übersicht:  

Campo Santa Margherita

ist das Studentenviertel und anders als im übrigen Venedig gibt es hier auch ein echtes Nightlife. Während die Cafés, Kneipen, Bars und Restaurants ansonsten spätestens um 23 Uhr schließen, gibt es hier Lokale, die auch nachts geöffnet haben, teils sogar mit Live-Musik. Aber nicht nur nachts pulsiert auf dem Campo Santa Margherita das Leben. 

Da die unzähligen Bars und Cafés schon tagsüber geöffnet haben, kann hier meist zu Studentenpreisen zu Mittag gegessen werden und zudem bieten viele Lokale Sitzmöglichkeiten im Freien, so dass es möglich ist, einfach mal Leute zu beobachten. 

Cannaregio

ist nicht nur die letzte Ruhestätte von Richard Wagner, sondern insgesamt ein Ort der Ruhe und Stille. Wer dem Trubel entkommen und eine kurze Auszeit von der Hektik am Markusplatz und der Rialtobrücke haben möchte, ist hier bestens aufgehoben. 

Dabei ist Cannaregio aber keineswegs langweilig. Immer wieder finden sich kleine Besonderheiten zwischen den Bauten und Palästen, etwa die nach Berufen benannten Straßen oder die kleine, nahezu quadratische Insel Corte dei Albanesi zwischen dem Canale della Misericordia und dem Rio dei Gesuiti. 

Castello

ist der größte Stadtteil Venedigs, zu dem auch die Inseln San Pietro di Castello und Sant’Elena gehören, beides Inseln, die Einheimische und Kenner gerne auf der Flucht vor Touristenmassen besuchen. Neben kleinen, verträumten Lädchen und Lokalen mit guter, solider Küche zu fairen Preisen befindet sich in Castello auch das 32 Hektar große Waffen- und Werftarsenal. 

Dorsoduro

ist der Teil Venedigs, in dem die Venezianer wohnen. Hier ist bestens aufgehoben, wer hochwertige Naturalien kaufen möchte, etwa frisches Obst zu günstigen Preisen, das vom Boot aus am Campo San Barnaba verkauft wird, oder frische Meeresfrüchte auf dem Fischmarkt am Campo Santa Margherita. 

Aber auch wer die Mischung aus dem ursprünglichen Dorfleben mit dem chicen Venedig von heute erleben möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. So ist es auch wenig verwunderlich, dass wie selbstverständlich einfache Bars neben edelsten Antiquitätenhändlern zu finden sind.  

Santa Croce

lohnt sich für all diejenigen, die das Alltagsleben der Venezianer erleben möchten. Die Kirche San Nicolò da Tolentini und die geschichtsträchtige Scuola di San Giovanni Evangelista sind von einem facettenreichen und lebendigen Stadtteil umgeben, der ermöglicht, in das alltägliche, ganz normale Leben einzutauchen. 

Neben gemütlichen, rustikalen, einfachen Lokalen mit teils malerischem Panorama und guter hausgemachter Küche laden zahlreiche kleine Geschäfte im Altstadtkern zum Bummeln, Staunen und Einkaufen von beispielsweise Glas- und Keramikwaren ein.  

San Marco

kombiniert Romantik mit Geschichte. Alle Museen und Bauten mit Rang und Namen reihen sich um den Markusplatz und ein ganz besonderes Juwel unter den Kunstschätzen Venedigs ist zweifelsohne der Markusdom. 

San Marco ist aber generell ein Stadtteil, in dem der exzentrische, von Prunk, Macht und Luxus geprägte Geschmack Venedings zum Vorschein kommt. So finden sich hier riesige Bars und Cafés und auch die Geschäfte halten exklusive Souvenirs wie venezianische Perlen und Schmuck, handgefertigte Maßschuhe oder ledergebundene Notizbücher bereit. 

San Polo

ist einerseits häufig Schauplatz für Stierkämpfe und andererseits ein beliebtes Ziel von Geschichtsinteressierten. Sehenswert sind beispielsweise die Gotiktür der Kirche von San Polo oder die prächtigen Löwen, die am Fuße des Glockenturms thronen. Interessant ist außerdem die Riva del Vin, der Uferabschnitt des Cala Grande, an dem früher Weinfässer abgeladen wurden und der bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten ist. 

Wer einkaufen möchte, sollte den Rialto Markt besuchen, am besten in den frühen Morgenstunden. Wer hingegen lieber eine Kneipentour machen möchte, sollte eine klassisch-venezianische giro d`ombra unternehmen. Ombra bedeutet übersetzt Schatten, aber gemeint ist damit nicht das bloße Ausruhen unter schattigen Bäumen. Ombra meint auch das Trinken von gutem Wein, wobei ein solcher Schatten maximal 100 Milliliter fasst.

Hier mal eine Video-Dokumentation zu Venedig:

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Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.
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