Stress und Streit im Urlaub

Die besten Tipps, damit es im Urlaub

weder Stress noch Streit gibt 

Der Urlaub gehört zu den Zeiten im Verlauf des Jahres, die man sehnsüchtig herbeisehnt, an die aber auch sehr hohe Anforderungen gestellt werden. 

Schließlich sollen die wenigen Urlaubstage möglichst perfekt sein und die Faktoren, die im Alltag vielfach zu kurz kommen, beispielsweise gemeinsame Aktivitäten, lange Gespräche, das gemeinsame Sammeln neuer Eindrücke und auch Ruhe, Erholung und Harmonie sollen im Urlaub idealerweise nachgeholt werden.

Die hohe Erwartungshaltung führt dann aber meist dazu, dass es im Urlaub Streit und Stress gibt. Dabei kann es unterschiedlichste Auslöser geben. Zum einen sind da äußere Einflüsse, etwa dass das Hotel nicht schön, der Strand schmutzig oder das Wetter schlecht ist oder die Busfahrt viel länger dauert als erwartet.

Zum anderen sind da die inneren Faktoren, beispielsweise zu hohe Erwartungen an den Partner, kleinere, bestehende Konflikte, die nicht einfach so zu Hause gelassen werden können, keine gemeinsamen Interessen oder mangelnde Kompromissbereitschaft. Allerdings muss der Urlaub trotz einiger Erwartungen und großer Vorfreude nicht in einem Debakel enden. 

Hier die besten Tipps, damit es im Urlaub weder Stress noch Streit gibt:

1.       Gemeinsam entscheiden. 

Viel Stress kann schon damit vermieden werden, dass die Planung der Urlaubsreise gemeinsam erfolgt. Dürfen alle Mitreisenden Vorschläge zum Reiseziel machen und wird dann gemeinschaftlich ein Ziel ausgesucht, können die Wünsche jedes einzelnen berücksichtigt werden und niemand fühlt sich später bevormundet.

2.       Wissen, was man möchte. 

Ein Urlaub kann nur dann funktionieren, wenn die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Jemand, der abends gerne ausgeht und gerne unter Menschen ist, wird in einem ruhigen Wanderurlaub wahrscheinlich schnell gelangweilt und genervt sein, während jemand, der Ruhe sucht, in einer lauten Touristenhochburg nur bedingt auf seine Kosten kommen wird.

3.       Nicht zu kurz. 

Ein Kurzurlaub ist zwar eine schnelle Abhilfe für zwischendurch, für eine richtige Erholung muss die Reisedauer aber ausreichen. Zudem sollte das Reiseprogramm nicht zu voll gepackt werden, denn dann entspricht die Reise eher einem stressigen, bis auf die letzte Minute verplantem Terminkalender. 

4.       Zeit nehmen. 

Frisch am Reiseziel angekommen, sollten Körper und Seele etwas Zeit haben, um sich einzufinden und die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Verräumt ein Partner die Koffer während der andere Partner bereits auf Erkundungstour geht, ist der erste Stress schon vorprogrammiert.

5.       Die Urlaubskasse ist ein Faktor, der auch immer wieder zu Stress führt. 

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Besser ist daher, bereits im Vorfeld festzulegen, wie viel Geld zur Verfügung steht und wer wie viel davon ausgeben darf. Auf diese Weise wird vermieden, dass der eine einen Großteil des Budgets in Souvenirs investiert, während der andere lieber einen Ausflug gemacht hätte.

6.       Freiräume zugestehen. 

Während man sich im Alltag nach mehr Nähe sehnt, kann genau diese Nähe im Urlaub dann plötzlich zu viel sein. Bloß weil man sich jedoch im Urlaub befindet, bedeutet das nicht, dass man auch wirklich alles gemeinsam machen muss. Möchte der eine Partner lieber einen Strandtag einlegen und der andere Partner eine Inselrundfahrt machen, spricht nichts dagegen, sich erst zum Abendessen wieder zu treffen.

7.       Direkte Aussprache. 

Kleinere Enttäuschungen können immer mal wieder auftreten. Diese sollten dann aber direkt angesprochen und danach dann zu den Akten gelegt werden. Ein stillschweigendes Ansammeln trübt nicht nur die Urlaubsfreuden, sondern wird früher oder später zu einem unkontrollierten Ausbruch führen.

8.       Keine Probleme wälzen. 

Kurzzeitig Probleme zu besprechen, ist in Ordnung. Der Urlaub sollte allerdings nicht in eine Paartherapie ausarten, denn Sinn des Urlaubs sollte vor allem sein, den Alltag hinter sich zu lassen und neue Energien für die alltägliche Krisenbewältigung zu sammeln.

9.       Positiv denken. 

Grundsätzlich sollte man nach allem Schönen Ausschau halten und versuchen, kleineren Pannen mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Wird ständig nur nach Dingen gesucht, die einen stören, ist eine getrübte Urlaubsstimmung vorprogrammiert. 

10.     Fair bleiben.

Ebenso wie man, selbst lässt auch der Partner seine kleinen Macken nicht zu Hause. Wichtig ist daher, fair zu bleiben und sich an das zu erinnern, was den Partnern so liebenswert macht. 

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Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.

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