Städtereise – Sehenswerte Ziele in Istanbul

Städtereisen mit dem Bus:

interessante und sehenswerte Ziele in Istanbul 

Städtereisen gehören zu den Klassikern unter den Busreisen. Je nach Veranstalter und Reiseziel sind die Reisen dabei unterschiedlich organisiert. Während einige Städtereisen direkt vor Ort beginnen und der Reisebus sowohl die Fahrt als auch die eigentliche Reise durch die Stadt übernimmt, wartet bei anderen, weiter entfernten Zielen der Reisebus am Zielort auf die Gäste.

So kann beispielsweise per Flugzeug die Anreise deutlich verkürzt werden, ohne auf den Komfort einer Städtereise per Bus verzichten zu müssen. Ein überaus lohnenswertes Ziel für eine solche Städtereise ist Istanbul. Die türkische Metropole, die als einzige Stadt der Welt auf zwei Kontinenten liegt, beeindruckt durch ihre Mischung aus Tradition und Moderne. 

Kulturinteressierte und Geschichtsliebhaber kommen genauso auf ihre Kosten wie Feinschmecker oder diejenigen, die ausgiebig shoppen oder ins pulsierende Nachtleben eintauchen möchten. Vermutlich ist es gar nicht möglich, die Stadt bei nur einer kurzen Reise kennenzulernen und alle schönen Plätze zu entdecken. 

Aber für den Anfang stellt die folgende Übersicht zumindest ein paar
interessante und sehenswerte Ziele in Istanbul vor:
 

Bosporus per Boot

Es muss nicht immer eine Sightseeing-Tour per Bus sein, denn gerade in Istanbul bietet sich mit einer Bootstour auf dem Bosporus eine spannende Alternative. Die Fähren legen in Eminönü ab und schippern gemütlich in Richtung Marmarameer. 

Vom Boot aus ergibt sich ein toller Blick auf die lebhafte und vielseitige Stadt mit ihrer europäischen und asiatischen Seite. Mindestens genauso interessant ist es aber, den regen Verkehr aus alten Fischerbooten, chicen Luxusyachten und riesigen Kreuzfahrtschiffen auf der Meerenge zu beobachten oder einfach nur die Fahrt unter den imposanten Bosporus-Brücken hindurch zu genießen. 

Für einen kurzen Zwischenstopp bietet sich Sariyer an, wo es einen sehenswerten Fischmarkt gibt. Außerdem sollte die Festung Anadolu Kavagi unbedingt auf dem Programm stehen. Früher kontrollierten die Osmanen von hier aus die Einfahrt in den Bosporus, heute können Besucher einen traumhafte Panoramaaussicht genießen.    

Beyoğlu 

Beyoğlu ist das Szene-Viertel Istanbuls und hier zeigt sich die türkische Metropole von ihrer jungen, selbstbewussten und modernen Seite. Auf der Flaniermeile İstiklal reihen sich Geschäfte, Galerien, Kinos, Bars und Restaurants aneinander. 

In den kleinen, verwinkelten Gassen rechts und links von der Einkaufsstraße finden sich unzählige kleine Bars, in denen bis spät in die Nacht ausgelassen gefeiert werden kann. Am Ende der Einkaufsstraße liegt der Taksim-Platz, der in den 1930er-Jahren als Symbol für die moderne Türkei angelegt wurde. Am alten Hafen wiederum ist in der Lagerhalle Nummer 4 ein Museum untergebracht, das türkische und internationale Kunst der Gegenwart zeigt.   

Galata-Turm 

Im Stadtteil Karaköy befindet sich der 1348 erbaute Galata-Turm. Das 67 Meter hohe Gebäude prägt das Nordufer des Goldenen Horns. Ursprünglich als Hauptbastion der genuesischen Siedlung Galata errichtet, wurde er später als Wachturm und bis in die 1960er-Jahre dann als Feuerwache genutzt. 

Heute bietet der Turm eine herrliche Aussicht über die Altstadt und wer Hunger hat, kann in das Restaurant einkehren, das im Turm untergebracht ist. Aber auch die Gegend um den Turm hat viel zu bieten. So finden sich hier beispielsweise Clubs, in denen Jazz-Freunde auf ihre Kosten kommen. Das Meyleyi Kloster wiederum ist das älteste Sufi-Kloster Istanbuls und neben einem Museum gibt es hier traditionelle Tanzaufführungen der Derwische zu sehen. 

Hagia Sophia 

Die Kirche der Heiligen Weisheit blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Nach einer Bauzeit von nicht einmal sechs Jahren wurde die prächtige Kirche 537 von Kaiser Justinian eingeweiht. Schon kurze Zeit später wurde die Kirche zur Staatskirche erklärt und ab 641 wurden nahezu alle byzantinischen Herrscher hier gekrönt. Probleme bereitete jedoch die Kuppel des Sakralbaus, die mehrfach eingestürzt und immer wieder neu gebaut worden war. 

Trotzdem galt die Hagia Sophia gerade wegen der beeindruckenden Kuppel in der Spätantike und im Mittelalter als achtes Weltwunder. Zudem war die Kirche über ein Jahrtausend lang die mit Abstand größte Kirche der Christenheit. 

Dies sollte sich 1453 ändern, als die Osmanen das damalige Konstantinopel eroberten. Sie entfernten christliche Insignien, bauten Minarette an und erklärten die Kirche kurzerhand zur Hauptmoschee der Osmanen. Heute ist die Hagia Sophia, die sich im Stadtteil Eminönü befindet und zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, ein beeindruckendes Museum und gleichzeitig eines der Wahrzeichen Istanbuls. 

Süleymaniye- und Sultan-Ahmed-Moschee 

Das Stadtbild Istanbuls ist von zahlreichen Moscheen geprägt, die sich mit ihren riesigen Kuppeln und hohen Minaretten majestätisch erheben. Bei einer Städtereise in die türkische Metropole gehört dann auch mindestens eine Moschee zu den Pflichtprogrammpunkten. Eine Auswahl zu treffen, ist allerdings gar nicht so einfach, denn es lässt sich vermutlich nicht sagen, welche Moschee die schönste und sehenswerteste ist. 

Wer auf dem Galata-Turm steht und seinen Blick schweifen lässt, wird die Süleymaniye-Moschee sehen. Die prächtige Moschee wurde zwischen 1550 und 1557 zu Ehren von Sultan Süleyman errichtet und beherbergt sein Mausoleum. Gegenüber der Hagia Sophia wiederum befindet sich die Sultan-Ahmed-Moschee. Das riesige islamische Gotteshaus wurde im Auftrag von Sultan Ahmed I. erbaut und selbst Papst Benedikt hat den Sakralbau schon besucht. 

Die meisten dürften die Moschee allerdings unter dem Namen Blaue Moschee kennen, den sie den unzähligen blau-weißen Fliesen verdankt. Neben der beeindruckenden Größe und der nicht weniger beeindruckenden Ausstattung kennzeichnet sich die Blaue Moschee durch ihre sechs Minarette. Nur die Hauptmoschee in Mekka hat mehr Minarette, nämlich neun. 

Topkapi-Palast 

Der Topkapi-Palast war nicht nur das luxuriöse zu Hause der Sultane, sondern über Jahrhunderte wurde von hier aus das Osmanische Reich regiert und verwaltet. Dabei wurde der Palast immer wieder umgebaut, so dass er fast wie eine kleine Stadt wirkt und zeitweise mehr als 5.000 Menschen einen Wohnort bot. Der Palast bezaubert vor allem durch seine kunstvolle, fast filigrane Architektur. 

Außerdem sind zahlreiche Schätze aus dem osmanischen Reich zu sehen, angefangen bei beeindruckenden Bädern über historische Kleider und Waffen bis hin zum Thron des Sultans. Die Gartenanlage wiederum lädt zum Verweilen ein, während das Café im Seitenteil des Palastes mit einer kleinen Stärkung und einer tollen Aussicht auf den asiatischen Teil Istanbuls wartet.

Hier eine Reise-Dokumentation zu Istanbul:

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