Die schönsten Ausflugsziele in Andalusien

Busreise-Klassiker Spanien:

die schönsten Ausflugsziele in Andalusien 

Reisen nach Spanien gehören zu den absoluten Klassikern in den Veranstaltungsprogrammen der Busreiseveranstalter. Ob Städtereisen nach Barcelona und Madrid oder Bade- und Party-Urlaub an der Costa del Sol, unter den Spanien-Busreisen lässt sich für jeden Geschmack etwas finden. 

Sehr eindruckvoll ist aber auch eine Reise nach Andalusien. 

Die südlichste Region Spaniens ist bis heute von der knapp 500 Jahre andauernden Herrschaft der Araber geprägt und bietet romantische Städte, berühmte Bauwerke, viel Kultur, aber genauso auch traumhafte Strände. Hinzu kommt dann noch die herrlich entspannte andalusische Lebensart. 

Einige der schönsten Ausflugsziele in Andalusien stellt die folgende Übersicht vor:  

Die Alhambra

in Granada wurde 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und gehört zu den Highlights, die bei einer Andalusienreise auf jeden Fall auf dem Programm stehen sollten. Die Alhambra ist ein alter Königspalast aus der Zeit der Mauren, der seine Besucher zunächst mit eher schlichten Außenmauern begrüßt. 

Im Inneren zeigt sich dann aber der maurische Stil in seiner ganzen Pracht, unter anderem in Form von kunstvoll dekorierten Räumen mit Stuck und Zedernholz, beeindruckenden Licht- und Wassereffekten oder ruhigen, verträumten Innenhöfen. Der berühmteste Innenhof und gleichzeitig auch eines der am häufigsten fotografierten Motive ist der Patio de los Leones, der Löwenhof, wo zwölf steinerne Löwen um ein rundes Marmorbecken angeordnet sind.   

Cadiz

wurde im elften Jahrhundert vor Christus gegründet und ist damit die älteste Stadt Spaniens. Die von den Phöniziern gegründete Stadt, die der Atlantik an drei Seiten umgibt, hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. 

Hierzu gehören beispielsweise die riesige Sandsteinkathedrale, die sternförmig angelegte Festung Castillo de Santa Catalina oder die Barockkirche Oratorio de San Felipe Neri. In dieser imposanten Kirche entstand die erste liberale Verfassung des Landes. Wer sich nach der Sightseeing-Tour ein wenig entspannen und erholen möchte, findet mit der Playa de la Caleta einen herrlichen, feinsandigen Strand vor, während die vielen kleinen Bars und Cafés allerlei Leckereien und kleine Stärkungen bereithalten.   

Cordoba

ist weiter im Landesinneren gelegen. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehört die Mezquita, eine über 1.000 Jahre alte Moschee, die an einer Stelle errichtet wurde, an der ursprünglich eine christliche Basilika stand. Nachdem die Christen Cordoba im 16. Jahrhundert zurückerobert hatten, wurde ungeachtet aller Proteste mitten in der nahezu quadratischen Moschee eine Renaissance-Kirche errichtet. 

Neben der Mezquita lohnt sich aber auch ein Besuch des Palastes Alcazar de los Reyes Cristianos, des Festungsturms Torre de la Calahorra, in dem sich das Museum der drei Kulturen befindet, und der Juderia. Dieses ehemalige Judenviertel der Stadt gehört mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO. 

Jerez de la Frontera,

eine Kleinstadt im Südosten, ist in erster Linie für ihren jerez berühmt. Der kräftige Wein, der auf den kalkhaltigen Böden um die Stadt angebaut wird und zu den bekanntesten Getränken aus Andalusien gehört, hat sich weltweit einen Namen unter der Bezeichnung Sherry gemacht. 

Bei einem Besuch der Stadt sollte unbedingt eine Führung durch eine der vielen Bodegas auf dem Programm stehen. Dabei können in den Weinkellereien aber natürlich nicht nur die übereinander gestapelten Weinfässer betrachtet werden, sondern auch Weinproben von Sorten wie dem trockenen Fino oder dem lieblicheren Amontillado gehören dazu.  

Malaga

ist die zweitgrößte Stadt in Andalusien und der mit Abstand berühmteste Sohn der Stadt ist Pablo Picasso. Kunstfreunde können das Geburtshaus des Malers besichtigen, in dem heute ein kleines Museum Werke aus seiner Jugend zeigt.

Das Museo Picasso wiederum ist in dem eleganten Palacio de Buenavista untergebracht und hier sind rund 200 Gemälde, Skulpturen und Keramiken aus allen Schaffensperioden des Künstlers ausgestellt. Lohnenswert ist aber auch ein Besuch des Stadtteils Pedregalejo. 

Hier warten nicht nur zahlreiche Strandrestaurants mit typisch-regionalen Fischgerichten, sondern laden auch zu einem Gläschen Muskateller, dem berühmten Wein aus Malaga, ein.

Ronda

teilt sich in die Altstadt La Ciudad und den jüngeren Stadtteil El Mercadillo. Die beiden Teile der Stadt, die auf einem rund 165 Meter hohen Felsplateau liegt, sind durch eine Schlucht getrennt, die unter anderem mithilfe der beeindruckenden Brücke El Puento Nuevo aus dem 18. Jahrhundert überwunden werden kann.

In der Altstadt reihen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten aneinander, beispielsweise die älteste Stierkampfarena Spaniens, eine arabische Badeanlage aus dem 13. Jahrhundert oder der Stadtpalast Casa del Rey Moro. In den Gärten des Stadtpalastes verläuft ein altes, verwinkeltes Treppensystem über 60 Meter nach unten und führt zum Fluss Tajo. Die kleine Stadt beeindruckte übrigens auch schon zahlreiche Künstler und so taucht Ronda beispielsweise in den Werken von Hemingway, James Joyce und Rilke auf.  

Sevilla

ist die Hauptstadt von Andalusien. Zu den absoluten Highlights gehört ihre gotische Kirche mit dem berühmten Glockenturm Giralda, der einst ein Minarett war. Die Kirche ist die größte gotische Kirche weltweit und hier soll sich auch das Grab von Christopher Kolumbus befinden. 

In der Nähe der Kirche liegen der imposante maurische Königspalast Reales Alcazares und das ehemalige Judenviertel Barrio Santa Cruz mit seinen verwinkelten Gässchen und verträumten Lädchen. Sehenswert ist aber auch die Plaza de Espana, wo kunstvolle Kacheln Bilder aus den 50 spanischen Provinzen zeigen.   

Die Weißen Dörfer

durchbrechen eindrucksvoll die ansonsten grün-braune Landschaft des andalusischen Hinterlandes. Dabei hat der weiße Anstrich in erster Linie einen praktischen Nutzen, denn die Sonne reflektiert an den weiß gekalkten Häusern und verhindert so ein Aufheizen während der heißen Sommermonate. Die Weißen Dörfer sind berühmt und mittlerweile eine beliebte Touristenattraktion, aber trotzdem ist das ursprüngliche und authentische Dorfleben hier noch allgegenwärtig. 

Besonders interessant sind beispielsweise die Dörfer Arcos de la Frontera, das auf einem Felsmassiv liegt und imposante Panoramablicke eröffnet, und Benadalid, wo es eine alte arabische Festung zu erkunden gilt. Aber auch Setenil de las Bodegas ist einen Besuch wert, schließlich behaupten die Dorfbewohner, hier wären die berühmten spanischen Tapas erfunden worden.

Impressionen und Bilder aus Andalusien als Video:

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