Historische Städte als Busreisziele in Deutschland

Interessante, historische Städte als Busreisziele in Deutschland

Jedes Jahr kommen unzählige Touristen aus aller Welt nach Deutschland, um die vielen Schätze aus längst vergangenen Tagen zu bestaunen. Aber auch die Deutschen haben ihr eigenes Land als Urlaubsland wiederentdeckt.

Bei den Busstädtereisen stehen vor allem Großstädte wie Berlin, Hamburg und München ganz oben auf der Liste. Dabei hat Deutschland noch weit mehr zu bieten und es gibt einige historische Städte, die einfach einen Besuch verdient haben.

Verträumte Schlösser, prächtige Barockfassaden, romantische Gässchen aus dem Mittelalter, beeindruckende Sakralbauten und idyllische Parkanlagen laden zum Genießen, Verweilen und Entdecken ein. Es müssen also weder immer nur die Großstädte noch Klassiker wie Heidelberg oder Potsdam sein.

Ein paar andere und dabei überaus interessante, historische Städte als Busreisziele in Deutschland stellt die folgende Übersicht vor:

Augsburg

In Augsburg finden sich verschiedene historische Highlights, die von der über 2000-jährigen Geschichte erzählen. Besonders die Renaissance hat das Stadtbild jedoch geprägt, denn beflügelt durch den Reichtum der Fugger entwickelte sich Augsburg seinerzeit zu einem Zentrum der Architektur, Kunst und Kultur.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten gehört die Fuggerei. Die Fuggerei ist eine kleine Stadt in der Stadt. Umgeben von einer eigenen Stadtmauer mit mehreren Stadttoren, verteilen sich zweigeschossige Reihenhäuser, eine Kirche und ein Brunnen in acht idyllischen Gassen. Zu den berühmtesten Bewohnern gehört Franz Mozart, der Urgroßvater von Wolfgang Amadeus Mozart. Jakob Fugger, der der Reiche genannt wurde, stiftete die Wohnsiedlung 1521 bedürftigen Augsburger Bürgern. Heute ist die Fuggerei die älteste bestehende und noch genutzte Sozialsiedlung der Welt, gleichzeitig aber auch ein herrlich romantisches Plätzchen mit wundervollen Fotomotiven.

Mit dem Augsburger Rathaus hat die drittgrößte Stadt Bayerns ein weiteres historisches Kleinod zu bieten. Das Rathaus mit seinem Perlachturm und dem goldenen Saal gilt als bedeutendster profaner Renaissancebau nördlich der Alpen. Hinzu kommen Brunnen, Kirchen, Häuser und viele andere sehenswerte Bauwerke aus verschiedenen Epochen, angefangen bei den Römern über das Mittelalter und das Rokoko bis zur Moderne.

Und selbst wenn das Wetter einmal nicht mitspielen sollte, wird es Augsburg nicht langweilig. Dann können nämlich unter anderem das Puppentheatermuseum mit den Stars der Augsburger Puppenkiste oder das Brecht- und das Mozarthaus, die über das Leben der beiden berühmtesten Söhne der Stadt erzählen, besucht werden.

Görlitz

Mit rund 4.000 Baudenkmälern gilt Görlitz als das größte zusammenhängende Flächendenkmal in Deutschland. Verschiedene Bauwerke aus der Spätgotik, der Renaissance, dem Barock, der Gründerzeit bis hin zum Jugendstil sorgen für ein beeindruckendes Stadtbild. Vor allem die romantischen Plätze in der Altstadt laden zum Verweilen ein. Das Zentrum bildet der Marienplatz, der die historische Altstadt mit der Görlitzer Innenstadt verbindet. Neben dem Wasserband sind hier zahlreiche historische Gebäude zu finden, darunter beispielsweise der Frauenturm, der auch der Dicke Turm genannt wird.

Der Obermarkt wiederum fasziniert durch seine Barockfassaden. Neben der Dreifaltigkeitskirche, einem imposanten Brunnen und vielen anderen historischen Highlights steht hier auch das Barockhaus Nummer 29. In diesem Haus wohnte einst Napoleon Bonaparte und verfolgte von seinem Balkon aus eine Parade seiner Truppen. Der Fischmarkt, der seit 1767 für den Heringsverkauf genutzt wurde, ist umsäumt von klassizistischen Häusern und zwei beeindruckenden Schulgebäuden.

Die östlichste Stadt Deutschlands hat aber nicht nur eine wundervolle historische Altstadt zu bieten. So kommen im Gründerzeitviertel beispielsweise Freude des Jugendstils voll auf ihre Kosten, während in der Nikolaivorstadt Geschichtsinteressierte erkunden können, wie Görlitz einst entstand.

Trier

Trier wurde vor über 2.000 Jahren als Augusta Treverorum gegründet und ist die älteste Stadt in Deutschland. Bauwerke und Denkmäler aus der Zeit als römische Kaiserresidenz begleiten den Besucher auf Schritt und Tritt. Die Porta Nigra als Wahrzeichen der Stadt und die Konstantinbasilika mit ihrem riesigen Thronsaal gehören zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten.

Daneben können Besucher durch das Amphitheater, die Barbara- und die Kaiserthermen, die Römerbrücke, die Iegeler Säule, den Trierer Dom oder die Liebfrauenkirche auf den Spuren der Römer wandeln. Trier steht aber keineswegs nur im Zeichen der Römer, denn auch andere Abschnitte der Geschichte, etwa die Herrschaft der Franken oder die Eroberung durch die Wikinger, haben ihre Zeugen hinterlassen.

Für Romantik wiederum sorgen die Fußgängerzone mit ihrem ganz besonderen Flair und das Moselufer. Und wer nach all der Geschichte den Tag gemütlich ausklingen lassen möchte, tut dies am besten bei einem Gläschen Moselwein.

Tübingen

Das schwäbische Tübingen ist eine wunderbare Mischung aus mittelalterliche Kulisse und dem lebendig-jungen Flair einer Studentenstadt. Erkundungstouren lassen sich am besten vom historischen Marktplatz aus starten. Hier findet sich mit dem vollständig erhaltenen Rathaus, das die Gäste mehrmals täglich mit einem Glockenspiel entzückt, ein echtes historisches Schmuckstück. Besonders schön ist die Atmosphäre zwischen April und Oktober.

Dann nämlich findet der Regionalmarkt statt und an den vielen Ständen werden allerlei Köstlichkeiten aus der Region angeboten. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der Hölderlinturm am Neckar. Zwischen 1807 und 1843 wohnte der Dichter Friedrich Hölderlin hier in einem kleinen, bescheidenen Zimmer.

Der Turm selbst, der ein Teil der einstigen Stadtmauer war, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Weitere historische Highlights sind unter anderem die Stiftskirche, das Augustinerkloster, das Schloss Hohentübigen, die Jakobuskirche und die Eberhard-Karls-Universität. Daneben gibt es zahlreiche Museen, beispielsweise das Hölderlinmuseum oder das Auto- und Spielzeugmuseum. Wer sich für Mineralien interessiert, für den lohnt sich ein Besuch der Gesteins- und Fossiliensammlung.

Weimar

In Weimar ist es gar nicht so einfach, sich für ein Ausflugsprogramm zu entscheiden, denn die Auswahl an Schlössern, Denkmälern, idyllischen Parks, Museen und anderen Sehenswürdigkeiten ist lang.

Ein guter Tipp ist deshalb, den Spuren der Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach Anna Amalia zu folgen. Die Komponistin und Mäzenin nahm entscheidenden Einfluss auf das Stadtbild. Ein Beispiel hierfür ist das Wittumspalais, ein zweiflügeliger Barockbau, in dessen Tafelzimmer schon Persönlichkeiten wie Goethe und Schiller gesellige Stunden erlebten. Ein weiteres Highlight ist die Bibliothek der Herzogin.

Mit Büchern, Musikalien und Kunstwerken aus der Zeit zwischen der Aufklärung und der Spätromantik gehört die Bibliothek seit dem 18. Jahrhundert zu den berühmtesten und bedeutendsten Bibliotheken Deutschlands. Sehenswert ist aber auch das Weimarer Stadtschloss, in dem Besucher eine beeindruckende Kunstsammlung mit Werken von Cranach, Dürer und deren Zeitgenossen bewundern können.

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