Tipps für Busausflüge: 10 herrliche Weihnachtsmärkte in Deutschland, 2. Teil

Tipps für Busausflüge: 10 herrliche Weihnachtsmärkte in Deutschland, 2. Teil

Wenn die Städte im bunten Lichterglanz erstrahlen und der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln durch die Straßen zieht, ist sie da: die Zeit der Weihnachtsmärkte.

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Wenn es um Weihnachtsmärkte geht, hat vermutlich jeder seinen eigenen Favoriten. Und das ist auch nicht weiter verwunderlich. Denn in praktisch jedem größeren Ort findet ein Weihnachtsmarkt statt und jeder dieser Märkte hat seinen ganz eigenen Charme und seinen besonderen Reiz. Andererseits können die Wochen, in denen die Weihnachtsmärkte geöffnet sind, dazu genutzt werden, verschiedene Ausflüge zu unternehmen.

Und gerade der Bus erweist sich dabei als ideales Transportmittel. Schließlich kann er den Besucher direkt am Weihnachtsmarkt absetzen. Der Besucher spart sich die Suche nach einem Parkplatz, muss sich keine Sorgen um die Witterungsverhältnisse machen und kann ohne schlechtes Gewissen ein Glas Glühwein genießen. Und kostengünstig ist ein Busausflug obendrein.

Bleibt nur noch die Frage, wohin es gehen soll. In einem zweiteiligen Beitrag haben wir zehn herrliche Weihnachtsmärkte in Deutschland zusammengestellt. Die Weihnachtsmärkte in Aachen, Baden-Baden, Bremen, Dresden, Essen und Frankfurt machten den Anfang.

Hier kommt nur der 2. Teil:

 

Der Weihnachtsmarkt am Hamburger Rathaus

In Hamburg gibt es gleich mehrere Weihnachtsmärkte. Genau genommen veranstaltet praktisch jeder Stadtteil seinen eigenen Weihnachtsmarkt. Doch zu den schönsten Weihnachtsmärkten in Hamburg und ganz Deutschland zählt definitiv der Weihnachtsmarkt am Hamburger Rathaus.

Direkt neben der Binnenalster und mit dem wunderschönen, historischen Gebäude im Hintergrund reihen sich die liebevoll verzierten Weihnachtsbuden aneinander. Trotz der rund drei Millionen Besucher pro Jahr herrscht auf dem Rathausmarkt eine heimelige, besinnliche und romantische Atmosphäre.

Ein Grund hierfür ist sicherlich auch, dass der Hamburger Rathausmarkt die Kunst in den Vordergrund stellt und gleichzeitig ganz bewusst auf das typisch kommerzielle Weihnachtsmarkt-Angebot verzichtet. Eine besondere Attraktion ist der fliegende Weihnachtsmann. Er schwebt mehrmals pro Tag über die Köpfe der Besucher hinweg und wünscht eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

 

Der Leipziger Weihnachtsmarkt

Den Leipziger Weihnachtsmarkt gibt es schon seit 1458 und ein historisches Karussell ist ein schöner Hinweis auf die lange Tradition. Doch der Leipziger Weihnachtsmarkt hat noch jede Menge weiterer Highlights zu bieten. Eines davon ist der riesige Adventskalender. An jedem Tag bis zu Weihnachten lassen seine bunten Fenster ein neues, wunderschönes Bild entstehen.

Mit einer Fläche von rund 857 Quadratmetern ist der Adventskalender in Leipzig der weltweit größte freistehende Adventskalender. Auf die kleinen Besucher warten ein Märchenwald und eine Wichtel-Werkstatt, in der sie hübsche Weihnachtsgeschenke basteln können.

Außerdem gibt es eine weihnachtliche Sprechstunde. Eine Modelleisenbahn-Ausstellung, die eindrucksvolle Weihnachtspyramide und das Finnische Dorf sind weitere Highlights, die der Besucher bewundern kann. Für die richtige Stimmung wiederum sorgen die Posaunenbläser, die am Alten Rathaus regelmäßig Konzerte geben.

 

Der Münchner Christkindlmarkt

München ist nicht nur für das legendäre Oktoberfest berühmt, sondern auch für seinen Weihnachtsmarkt. Immerhin gibt es den Weihnachtsmarkt nachweislich schon seit 1310, auch wenn der Markt damals noch Nikolausmarkt hieß. Damit ist der Münchner Christkindlmarkt einer der ältesten Weihnachtsmärkte im gesamten deutschsprachigen Raum.

Der Markt am Münchner Marienplatz ist zugleich auch einer der größten Weihnachtsmärkte und lockt jedes Jahr unzählige Besucher aus aller Welt an. Trotzdem steht der Markt ganz klar im Zeichen der Tradition. Das besondere Schmuckstück des Weihnachtsmarktes ist der rund 30 Meter hohe Weihnachtsbaum, der mit 2.500 Lichtern geschmückt vor dem Rathaus steht. Gestiftet wird der Baum jedes Jahr von einem Ort aus dem Umkreis, der im Gegenzug auf dem Innenhof seine Stände aufstellen und dadurch für sich werben darf.

Ein paar Meter weiter, in der Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Stachus, schließt sich der traditionelle Kripperlmarkt an. Hier kann sich der Besucher mit Krippen, Krippenfiguren und weiterem Krippenzubehör eindecken.

 

Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist weltberühmt und gehört zu den Orten, die jeder in seinem Leben einmal gesehen haben sollte. Auch wenn der Weihnachtsmarkt riesig ist und jedes Jahr unzählige Besucher verzeichnet, herrscht hier echte Weihnachtsstimmung in einer besinnlichen Atmosphäre. Eröffnet wird der Markt traditionell vom Christkind, das mit seinen goldenen Locken und einem hübschen Gewand über den rot-weißen Dächern steht und einen Willkommensvers aufsagt.

Der Besucher kann im romantischen Lichterglanz über den Markt schlendern und es sich bei Nürnberger Lebekuchen, Rostbratwurst und Weihnachtspunsch gut gehen lassen. Kinder erwartet eine Weihnachtsstadt am Hans-Sachs-Platz. Hier können sie Plätzchen backen, Gläser bemalen, Karussell fahren oder ihren Wunschzettel ans Christkind schreiben.

 

Ein paar Geheimtipps zum Schluss

Zweifelsohne versprühen die großen und bekannten Weihnachtsmärkte einen ganz besonderen Charme. Und weil fast alle Busreisenanbieter verschiedene Ausflüge zu den berühmten Weihnachtsmärkten im Programm haben, läst sich ein Besuch gut, einfach und kostengünstig bewerkstelligen.

Aber es müssen gar nicht immer nur diese Märkte sein. Denn manchmal sind es gerade die kleinen, versteckten und kaum bekannten Weihnachtsmärkte, die für den echten Weihnachtszauber sorgen und zum unvergesslichen Erlebnis werden. Ein paar Anregungen gefällig?

  • Im bayerischen Halsbach findet ein Weihnachtsmarkt mitten im Wald statt. Idyllisch eingebettet zwischen den Bäumen, laden verschiedene Stände dazu ein, einmal eine romantische Waldweihnacht zu erleben.
  • Goslar ist das ganze Jahr über einen Besuch wert. Denn die historische Altstadt ist einfach zauberhaft. Doch in der Vorweihnachtszeit erstrahlen die schmalen Gässchen und bunten Fassaden der kleinen Fachwerkhäuschen in einem besonders schönen Glanz und verwandeln die Innenstadt in einen kleinen, weihnachtlichen Märchenwald.
  • Im rheinland-pfälzischen Traben-Trarbach, direkt an der Mosel, erwartet den Besucher ein einzigartiges Highlight. Hier ist der Weihnachtsmarkt nämlich unter der Erde, in historischen Gewölbekellern aufgebaut. Das geheimnisvolle Halbdunkel gemischt mit dem Duft von Tannengrün, Glühwein und gebrannten Mandeln, zaubert eine ganz besondere Atmosphäre.
  • Der Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen ist zwar klein. Doch seine Lage in der idyllischen Altstadt sorgt für eine zauberhafte Stimmung.
  • In Quedlinburg gibt es den „Advent in den Höfen“. An den ersten drei Adventswochenenden öffnen hier die Höfe in der mittelalterlichen Stadt ihre Pforten und laden den Besucher zu einer gemütlichen Einkehr ein.
  • Ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art ist der Mittelaltermarkt in Hannover. Nur ein paar Schritte vom normalen Markt entfernt, erlebt der Besucher hier eine ganz andere Weihnachtswelt. So gibt es keine bunten Lichter, sondern Kerzen und offenes Feuer sorgen für die Beleuchtung. An den Ständen kann der Besucher Lederarbeiten bewundern oder sich im Bogenschießen und Axtwerfen versuchen. Gaukler und Spielleute kümmern sich um die Unterhaltung.

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.
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