Busreiseziele: Tipps für eine Städtereise nach Köln, 1. Teil

Busreiseziele: Tipps für eine Städtereise nach Köln, 1. Teil

Am Rhein wartet eine quirlige, aufregende und einfach liebenswerte Stadt auf ihre Gäste: Köln. Hier sind Tipps für eine Städtereise in die Rheinmetropole!

Paris, Rom, Barcelona, London, Prag, Amsterdam: Keine Frage, in Europa gibt es jede Menge faszinierende Metropolen, die sich hervorragend für eine Städtereise mit dem Bus eignen. Doch es muss gar nicht immer das Ausland sein. Denn auch Deutschland hat ein paar wirklich tolle Städte zu bieten. Eine davon ist Köln.

Die Stadt am Rhein ist die viertgrößte Stadt in Deutschland. Berühmt ist Köln unter anderem für den legendären Kölner Karneval. Wer die Möglichkeit, sollte sich unbedingt mindestens einmal in seinem Leben in das bunte Vergnügen stürzen. Doch auch außerhalb des Karnevals hat Köln unglaublich viel zu bieten. Einen kleinen Vorgeschmack geben wir in einem zweiteiligen Beitrag.

Los geht’s dabei mit den schönsten Sehenswürdigkeiten!

 

Die Hohe Domkirche St. Petrus

Wenn es um Tipps für eine Städtereise nach Köln geht, darf die Hohe Domkirche St. Petrus natürlich nicht fehlen. Diese Kirche ist immerhin das Wahrzeichen der Stadt schlechthin. Hohe Domkirche St. Petrus ist der offizielle Name, im Volksmund heißt die Kirche einfach nur Kölner Dom.

Das römisch-katholische Gotteshaus gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO und zählt zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Schätzungen zufolge schauen sich im Durchschnitt 20.000 Besucher pro Tag das imposante Gebäude und Aushängeschild der Rheinmetropole an. Von 1880 bis 1884 war der Kölner Dom das größte Gebäude der Welt. Diese Zeiten sind zwar vorbei. Doch bis heute ist der Kölner Dom die größte gotische Kirche in Nordeuropa und die zweithöchste Kirche in ganz Europa. Dort, wo der Kölner Dom steht, verlief einst die römische Stadtgrenze. Im Dom befindet sich der Dreikönigsschrein, in dem die Reliquien der Heiligen Drei Könige liegen sollen. Das ist auch der Grund dafür, dass im Wappen der Stadt Köln drei Kronen enthalten sind.

Der Bau des Kölner Doms begann im 13. Jahrhundert. Fertig gestellt wurde das Gotteshaus aber erst im 19. Jahrhundert, denn zwischendurch gab es immer wieder längere Phasen, in denen gar nicht gebaut wurde oder die Bauarbeiten nicht vorwärtskamen. Diese enorm lange Bauzeit hat dazu geführt, dass am Kölner Dom architektonische Elemente aus verschiedenen Epochen zu entdecken sind.

Möchte sich der Besucher den Dom nicht alleine anschauen, sondern auch etwas über seine Geschichte erfahren, kann er an verschiedenen Führungen teilnehmen. Führungen durch den Innenraum finden täglich statt. Daneben gibt es von Montag bis Donnerstag für Besucher, die älter sind als 16 Jahre, Führungen aufs Dach und zu den Glocken.

 

Die Altstadt

Im Mittelalter war Köln eine angesehene und sehr reiche Stadt. Die Kirche auf der einen und der Handel auf der anderen Seite bescherten der Stadt am Rhein Ruhm und Ehre. Die Blütezeit spiegelt auch das heutige Stadtbild noch wider. Wenn der Besucher durch die weitläufige Altstadt schlendert, spürt er nach wie vor den mittelalterlichen Charme. In den kleinen Gassen reihen sich alte Häuser mit hübschen Fassaden, altertümliche Geschäfte und historische Kirchen aneinander. Dazwischen laden urige Plätze, rustikale Brauhäuser und charmante Gasthöfe zum Verweilen ein.

Die Altstadt beginnt am Kölner Dom, umfasst das Gebiet um die ehemalige Benediktinerabtei Groß St. Martin und den Alten Markt und erstreckt sich bis zum Heumarkt.

Damals wie heute bietet die Altstadt eine bunte und lebendige Mischung aus Handel, Kultur, Religion, Vergnügen und Tourismus. Das pralle Leben in all seinen Facetten also. Heute finden sich in der Altstadt zudem verschiedene Museen. Ein paar alteingesessene Fachgeschäfte mit Oberbekleidung, Schmuck oder Kunsthandwerk und diverse Antiquitätenläden sorgen für eine historische Note.

Bummelt der Besucher durch die Altstadt, führt ihn sein Weg am Rheinufer entlang bis zur Hohenzollernbrücke. Hier ist es eine beliebte Tradition, zusammen mit seinem oder seiner Liebsten ein Liebesschloss an der Brücke zu befestigen und den Schlüssel in den Rhein zu werfen.

 

Das Belgische Viertel

Das Belgische Viertel ist ein urbanes Kleinod innerhalb Kölns. Viele Straßennamen sind nach belgischen Städten benannt. Daher hat das Belgische Viertel seinen Namen. Im südlichen Norstadt-Nord gelegen, gibt es im Belgischen Viertel an jeder Straßenecke etwas Neues zu entdecken.

Besonders eindrucksvoll ist die Streetart, die nicht nur diverse Fassaden ziert, sondern auch in den unzähligen Galerien bewundert werden kann. Die Boutiquen und kleinen Geschäfte wiederum lassen das Herz von Shopping-Fans höher schlagen. Und auch wer sich kulinarisch verwöhnen lassen will, ist im Belgischen Viertel bestens aufgehoben.

 

Die Rheinseilbahn

Die Rheinseilbahn ist die erste Seilschwebebahn in Europa, deren Weg über einen Fluss führt. Nördlich vom Dom, an der Zoobrücke gelegen, ist die Rheinseilbahn schon seit 1957 in Betrieb. Ein bisschen Abenteuerlust braucht der Besucher zwar schon und Höhenangst sollte er nicht haben. Doch dafür wird der Besucher bei einer Fahrt hoch über dem Rhein mit atemberaubenden Blicken über Köln belohnt.

Fahrten mit der Rheinseilbahn sind von April bis Oktober möglich. Eine einfache Fahrt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, eine Hin- und Rückfahrt schlägt mit 6,50 Euro zu Buche. Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren zahlen rund die Hälfte. In den Wintermonaten pausiert die Rheinseilbahn.

 

Die Claudius Therme

Wenn der Besucher seinen Köln-Aufenthalt nutzen möchte, um sich zu erholen und zu entspannen, sollte er sich eine Auszeit in der Claudius Therme gönnen. Im Kölner Rheinpark und mit Blick auf den Dom gelegen, zählt die Claudius Therme zu den schönsten Thermalbädern in Europa. Das Heilwasser stammt aus einer natürlichen Thermalmineralquelle. Die Bade- und Saunalandschaft hat täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet, der Wellnessbereich schließt zwei Stunden früher. Eine Tageskarte kostet ab 31,50 Euro, eine Zwei-Stunden-Karte rund die Hälfte.

Natürlich war das nur eine kleine Auswahl an Highlights, die Köln zu bieten hat. Am besten ist aber ohnehin, wenn sich der Besucher einfach treiben lässt. Dann wird er zwangläufig herrliche Plätze entdecken.

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.
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