Die schönsten Sehenswürdigkeiten im fränkischen Forchheim, 2. Teil

Die schönsten Sehenswürdigkeiten im fränkischen Forchheim, 2. Teil

Wenn es um Ziele für Städtereisen geht, steht das fränkische Forchheim vermutlich eher selten auf der Liste. Gut möglich, dass viele bisher noch nicht einmal wussten, dass die Kreisstadt überhaupt existiert. Dabei gibt es gute Gründe, das zu ändern. Denn Forchheim ist ein entzückendes und märchenhaftes Städtchen mit viel Geschichte. Auf halbem Weg zwischen Bamberg und Nürnberg gelegen, erwarten den Besucher charmante Fachwerkhäuser, verträumte Gassen mit Kopfsteinpflaster, historische Bauten und urige Gasthäuser.

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Die schönsten Sehenswürdigkeiten im fränkischen Forchheim, 2. Teil

Was der Besucher sonst noch in der alten Königsstadt erleben kann, haben wir in einem zweiteiligen Beitrag zusammengestellt. Hier ist der 2. Teil mit den schönsten Sehenswürdigkeiten im fränkischen Forchheim! :

Die Kirchen in Forchheim

Der Besucher sollte die Gelegenheit nutzen, um gemütlich durch die Altstadt zu schlendern. Die kleinen Gassen mit ihrem Kopfscheinpflaster und den bunten, reich verzierten Fassaden der Fachwerkhäuser sorgen für ein wunderschönes Bild und eine zauberhafte Atmosphäre.

Ist der Besucher in der Altstadt unterwegs, kann er auch gleich die eindrucksvollen Kirchen der Stadt erkunden. Das bekannteste Gotteshaus in Forchheim dürfte die St. Martin Kirche sein. Ihr markanter Zwiebelturm ragt immer wieder zwischen den Häuserdächern hervor und zählt zu den Wahrzeichen der Stadt.

Ebenfalls sehenswert ist die Marienkapelle. Sie stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert und ist die älteste Kapelle in Forchheim. Einige Geschichten besagen, dass an dem Platz, auf dem die Marienkapelle steht, alles begann. In der Kapelle kann der Besucher vergoldete Statuen bewundern.

Steht dem Besucher der Sinn nach noch mehr sakraler Kunst, sollte er die St. Johannis Kirche ansteuern. Sie steht östlich vom Stadtzentrum und beeindruckt von außen mit ihren spitzen Kirchtürmen und einem prächtigen Innenraum.

Das Feuerwehrmuseum

Welcher Junge hat als Kind nicht davon geträumt, als Feuerwehrmann Heldentaten zu vollbringen? Wer einen Blick hinter die Kulissen des Berufs werfen möchte, ist im Feuerwehrmuseum gut aufgehoben. Zu sehen gibt es zum Beispiel Uniformen, Helme und Werkzeuge, Feuerwehrautos und altertümliche Einsatzfahrzeuge. Charmant ist außerdem die Sammlung mit vielen Modellautos.

Vor einem Besuch ist es ratsam, sich anzumelden. So ist sichergestellt, dass das Museum geöffnet hat. Der Eintritt kostet einen Euro für Erwachsene, Kinder zahlen 50 Cent.

Das Königsbad Forchheim

Zu einem gelungenen Urlaub gehören auch ein bisschen Entspannung und Wellness. In Forchheim ist dafür durch das Königsbad bestens gesorgt.  In der kalten Jahreszeit versprechen verschiedene Schwimmbecken und Erlebnisrutschen im Hallenbad actionreichen Spaß. Im Sommer kann sich der Besucher im Freibad austoben oder auf einer der Liegewiesen ein Sonnenbad genießen.

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Wer eher Ruhe sucht, kann im Saunadorf relaxen. Hier warten verschiedene Saunen, ein Dampfbad und eine Erlebnisdusche. Für die Verpflegung ist im Königsbad natürlich ebenfalls gesorgt.

Das Ganzjahresbad hat täglich geöffnet. Ein Tagesticket für Erwachsene kostet zwischen 7 und 18 Euro, für Kinder und Familien gibt es Ermäßigungen.

Das Forchheimer Annafest

Einmal im Jahr verwandelt sich das sonst eher beschauliche Forchheim in einen quirligen Ort voller Jubel, Trubel und Heiterkeit. Immer im Sommer, gegen Ende Juli oder Anfang August, findet nämlich das legendäre Annafest statt. Bis zu 500.000 Gäste lockt das sehenswerte Event an.

Im Kellerwald laden über 20 Bierkeller, zahlreiche Gasthäuser und diverse Biergärten dazu ein, sich entspannt zurückzulehnen und die besten Biersorten der Region zu genießen. Passend dazu gibt es kulinarische Klassiker aus der fränkischen Küche.

Schausteller und Fahrgeschäfte sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird. Und bei ausgelassener Stimmung kann sich der Besucher von Live-Musik unterhalten lassen oder auch das Tanzbein schwingen.

Eindrucksvolle Wanderwege

Forchheim ist in eine malerische Umgebung mit viel Grün und idyllischen Landschaften eingebettet. Wer genug Zeit hat, sollte die charmante Stadt deshalb ruhig mal hinter sich lassen und außerhalb auf Entdeckungstour gehen.

Für Naturfreunde stehen dafür herrliche Wanderwege und verschiedenste Touren zur Auswahl. Zu den schönsten Wanderrouten gehört die Högelstein-Tour. Sie beginnt in Forchheim, verläuft durch Wälder und an Feldern und Obstwiesen entlang bis über den Högelstein, um dann an Brammersdorf vorbei wieder nach Forchheim zurück zu führen.

Der gesamte Weg ist 16 Kilometer lang und mitunter etwas anspruchsvoller. Dafür kann der Wanderer unterwegs aber grandiose Aussichten genießen. Und weil die Tour im Kellerwald von Forchheim endet, kann sich der Wanderer als Belohnung gleich mit einem kühlen Bier und einer fränkischen Spezialität stärken.

Doch natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten. So kann sich der Wanderer zum Beispiel auf den Weg zur Reuther Hut machen, zum Örtelberg wandern oder den Spuren der Kelten folgen.

Ob kurzer Spaziergang oder längere Tour und ob einfache oder anspruchsvolle Route, rund um Forchheim sollte sich für jeden Geschmack etwas finden lassen.

Eine andere Möglichkeit für einen tollen Ausflug ist, die Wiesent zu besuchen. Die Quelle der Wiesent befindet sich in Steinfeld und von hier aus schlängelt sich der Fluss bis nach Forchheim, wo er schließlich in die Regnitz mündet.

Die malerische Flusslandschaft, die den Weg der Wiesent säumt, kann der Besucher zu Fuß oder auf dem Fahrrad erkunden. Spielt das Wetter mit, kann er sich aber auch ein Kajak ausleihen und über den Fluss paddeln.

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Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.

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