Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz, Teil 3

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz, Teil 3

Majestätische Paläste, prächtige Kathedralen, weltberühmte Kunstgalerien, wunderschöne Gärten und historisches Flair: Florenz ist so schön, dass die Stadt selbst ein großes Kunstwerk zu sein scheint. Dazu kommen ein angenehmes Klima, eine leckere Küche, sehr gute Weine und die zauberhaften Landschaften der Toskana.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz, Teil 3

Egal ob Kunstfreund, Geschichtsfan oder Genießer – in der italienischen Stadt kommt also jeder auf seine Kosten.

Kein Wunder, dass Florenz zu den Klassikern unter den Zielen für Busreisen gehört. Andererseits ist die Auswahl an sehenswerten Orten und Plätzen so groß, dass es gar nicht so einfach ist, sich zu entscheiden. Zumal der Reisende ja bestimmt nicht von einer Stätte zur nächsten hetzen, sondern auch mal ganz entspannt das Ambiente genießen will.

Als kleine Hilfestellung haben wir in einer Liste deshalb die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz zusammengestellt.

Hier ist mit Teil 3 der letzte Teil der Beitragsreihe:

Die Basilica di Santa Croce

Florenz kann gleich mit mehreren wunderschönen Basiliken aufwarten. Ein echtes optisches und auch historisches Highlight ist aber die Basilica die Santa Croce. Errichtet im 13. Jahrhundert, soll der Legende nach niemand Geringeres als Franz von Assisi höchstpersönlich den ersten Stein für das Gotteshaus gelegt haben.

Michelangelo, Galileo Galilei und andere große Persönlichkeiten haben in der Kirche ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Durch die gotische Architektur wirkt die Basilika sehr edel. Die Fassade ist mit Verzierungen aus dem 19. Jahrhundert geschmückt und von detailreichen Sockeln geprägt. In die Steine der Außenfassade sind sogar kleine Gemälde gemeißelt. Innen geht es nicht weniger eindrucksvoll weiter.

Riesige Säulen, kunstvolle Verzierungen an den Wänden, prächtige Fensterbilder und imposante Skulpturen sorgen für ein majestätisches Bild.

In der weltweit größten Franziskanerkirche haben im Laufe der Jahrhunderte viele verschiedene Einflüsse ihre Spuren hinterlassen. Und so erzählt die Kirche eine spannende Geschichte.

Geöffnet ist die Kirche von Montag bis Samstag zwischen 9.30 und 17.30 Uhr, an Sonntagen von 14 bis 17.30 Uhr. Erwachsene zahlen 8 Euro Eintritt, Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren 6 Euro. Für Kinder unter elf Jahren ist der Eintritt frei. Besucht der Reisende die Kirche mit seiner Familie, müssen nur die Eltern Eintritt bezahlen.

Der Giardino dei Semplici

Am Stadtrand von Florenz erwartet den Reisenden mit dem Giardino dei Semplici ein herrlicher Ort der Ruhe. Ein Besuch des botanischen Gartens, der auch Orto Botanico di Firenze genannt wird, lohnt sich allein schon wegen der tollen Farben.

Sattgrüne Wiesen, zarte Rosenbüsche und bunt blühende Blumen wechseln sich mit Palmen ab. Dazwischen finden sich immer wieder kleine, romantische Brunnen.

Begeistert sich der Reisende für Botanik, kann er auf knapp 24 Quadratkilometern verschiedenste Pflanzen entdecken und sein Wissen erweitern. Unter der Verantwortung der Uni von Florenz finden im botanischen Garten verschiedene Ausstellungen statt. Dabei werden auch Sammlungen mit Pflanzen aus ganz Italien gezeigt.

Doch selbst wenn der Reisende kein ausgewiesener Botanik-Fan ist, sollte er einen Ausflug hierher unternehmen und die wunderbare Atmosphäre genießen.

So kann er am großen Brunnen im Zentrum des Gartens eine kleine Pause einlegen und Schmetterlinge beobachten oder über die hübschen Wege schlendern und sich vom Duft der Blumen verzaubern lassen.

Der botanische Garten hat von April bis September mit Ausnahme vom Montag täglich zwischen 10 und 18.30 Uhr geöffnet. Im Winter öffnet er nur samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, Kinder unter sechs Jahren zahlen nichts.

Das Museo Galileo

Ein wirkliches spannendes Museum ist das Museo Galileo. 1930 gegründet, gehört es zu den jüngeren Museen in Florenz. Von außen ist das alte Gebäude nicht wirklich auffällig.

Doch im Inneren kann sich der Reisende auf Zeitreise durch die florentinische Vergangenheit begeben. Denn das Museum zeigt nicht unbedingt Kunst, sondern konzentriert sich auf die Geschichte der Wissenschaft.

So gibt es zum Beispiel die Medici-Sammlung, die anhand von wissenschaftlichen Arbeiten und Karten über die Zeit des Großherzogs berichtet. Die Lothringen-Sammlung wiederum erzählt die Geschichte ab dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Dazu kommen wissenschaftliche Exponate aus dem 20. Jahrhundert. Und natürlich bleibt auch Galileo Galilei nicht außen vor. Ergänzt werden die Dauerausstellungen durch Wechselausstellungen.

Schlendert der Reisende durch die verschiedenen Hallen, spaziert er gleichzeitig durch mehrere Jahrhunderte- wirklich interessante Einblicke in die Wissenschaftsgeschichte inklusive. Das Museum hat täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet, nur dienstags schließt es schon um 13 Uhr. Erwachsene zahlen 10 Euro Eintritt.

Die Piazzale Michelangelo

Als Florenz Ende des 19. Jahrhunderts noch die Landeshauptstadt war, wurde auf einem kleinen Hügel die Piazzale Michelangelo errichtet.

Der Platz bietet mit seiner Terrasse eine der besten Aussichten auf die Stadt. Dazu kommt die große Michelangelo-Statue, die eindrucksvoll über den Dächern von Florenz thront.

Hübsch angelegte Grünflächen, Bäume und bunte Blumen sorgen für den besonderen Charme. Der Platz liegt zwar fernab des Trubels im Stadtzentrum.

Allerdings zieht es viele Besucher hierher, die sich den Panorama-Anblick von Florenz nicht entgehen lassen wollen. Ruhe und Erholung wird der Reisende deshalb wohl eher nicht finden. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, denn die Aussicht ist einfach grandios.

Fiesole

Florenz hat eigentlich mehr als genug Sehenswürdigkeiten, um eine abwechslungsreiche Sightseeing-Tour zusammenzustellen. Möchte der Reisende aber noch ein paar andere Eindrücke sammeln, sollte er einen Ausflug nach Fiesole machen. Die Stadt liegt zehn Kilometer entfernt und gehört zur Metropolregion Florenz.

In Fiesole kann der Reisende durch die verträumten Gassen schlendern und den Anblick der alten Hausfassaden, des auffälligen Kirchturms und der vielen Statuen auf sich wirken lassen.

Er kann das Treiben auf der Piazza Mino im Stadtzentrum beobachten, liebevoll angelegte Gärten bewundern oder seinen Blick über die toskanische Landschaft schweifen lassen. Das entspannte Flair und das historische Ambiente machen den besonderen Charme der Stadt aus.

Der Reisende sollte die Gelegenheit nutzen, um sich ein paar Köstlichkeiten aus der italienischen Küche schmecken zu lassen oder den Sonnenuntergang bei einem guten Glas toskanischen Wein zu genießen.

Das ist natürlich auch bei einem Picknick möglich. Dafür kann der Reisende den kleinen Aufstieg zum Kloster San Francesco unternehmen. Von hier aus hat er dann zudem einen tollen Ausblick auf Florenz.

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Martin Schuster, 49 Jahre, Reisekaufmann, Timo Kropp, 42 Jahre, Reiseveranstalter und Marie Kusche, 37 Jahre, freiberufliche Reisejournalistin und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Busreisen, Reisezielen und Sehenswürdigkeiten.
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